Kennen Sie den Grund, warum Sie rauchen? - Nikotinimmun

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Kennen Sie den Grund, warum Sie rauchen?

 
"Gott hat uns den Tabak gegeben, um unsere Leidenschaften und unsere Schmerzen einzuschläfern." Honoré de Balzac

Warum rauchst du?
Sicher fragst du dich jetzt, was die Frage nach deinem »Warum« soll. Du bist der Meinung, es liegt daran, weil du abhängig bist. Das ist sicher eine Ursache. Aber ist es der einzige Grund, weshalb du rauchst?

 
 
Stelle dir die Frage einmal anders.
Welche Vorteile oder auch welchen Gewinn hast du davon, dass du rauchst? Die Beantwortung dieser Frage ist deshalb notwendig, weil du diese vermeintlichen Vorteile ab deinem Rauchstopp nicht mehr haben wirst. 
Das bedeutet, dass es natürlich sinnvoll ist, auf deinem Weg in die Unabhängigkeit festzustellen, das du auch ohne zu rauchen,
• dich wohl fühlen kannst.
• deinen Ärger abbauen kannst.
• dich selbstsicher fühlen kannst.
• dich konzentrieren kannst.
• der Kaffe auch ohne Zigarette schmeckt.
• du dich nicht mit einer Zigarette belohnen musst.
• dich angeregt mit Freundinnen und Freunden unterhalten kannst.
• es bei Langeweile bessere Möglichkeiten gibt, diese zu vertreiben.
• du deinen Feierabend genießen kannst.
• gut gelaunt in den Tag starten kannst.
• du schlank bleiben kannst.
• du trotzdem auf die Toilette kannst.
• du trotzdem sicher mit dem Auto fahren kannst.
• und du tatsächlich ohne Zigarette weiterleben wirst.

 
 
Wenn du allerdings glaubst, dies wäre unmöglich, dann wirst du, falls du deine Auszeit nimmst, dies irgendwann wieder beenden. Du wirst es nicht aushalten, auf die von dir eingebildeten Vorteile, zu verzichten.

Eine Seite aus meinem Buch:

Über den Sekundärgewinn
Als Sekundärgewinn wird der meist unbewusste Vorteil bezeichnet, den man aus einem unerwünschten Verhalten erhält. Somit hat das Rauchen für manchen Raucher oder manche Raucherin nicht nur Nachteile, sondern auch einen Sekundärgewinn. Dies kann die Geselligkeit sein, die man empfindet, wenn man zusammen mit anderen während einer Arbeitspause raucht.

Aber es gibt auch den im Unterbewusstsein verborgenen Sekundärgewinn, wie das Beispiel von Brigitte zeigt.

Brigitte erklärte mir ihren Sekundärgewinn damit, dass sie durch das Rauchen etwas für sich selbst tut. 
Den ganzen Tag ist sie für andere da. Als Verkäuferin für die Kunden, nach der Arbeit pflegt sie ihre Mutter, die Kinder und ihr Mann wollen auch beachtet werden, dann natürlich noch ihre Aufgaben als Hausfrau. Wenn ihr alles zuviel wird, nimmt sie sich eben eine Auszeit und raucht schnell eine Zigarette.
Meine Frage, ob sie sich vorstellen könnte, statt zu rauchen etwas zu tun, was dieses Gefühl von »das tue ich nur für mich« auch hervorrufen könnte, beantwortete sie mit: »Rauchen hat den Vorteil, dass ich mir dieses Gefühl schnell mal zwischendurch gönnen kann. Ich wüsste nicht, wodurch ich dies ersetzen könnte. Früher habe ich immer etwas gegessen, Schokolade und so, dies fällt aber flach, da ich nicht wieder übergewichtig werden will.«
Worauf ich ihr die Frage stellte, was sie sonst noch nur für sich tue. Dazu habe sie keine Zeit und abends würde sie todmüde ins Bett sinken.
Ich erklärte ihr, dass es ihr nicht gelingen wird, dauerhaft aufzuhören, wenn sie keine Alternative für das Rauchen und ihrem daraus resultierenden Sekundärgewinn finden würde.
Bei zwanzig Zigaretten am Tag habe sie zwanzigmal das Gefühl etwas für sich zu tun. Allerdings nur für die Dauer einer Zigarettenlänge. Damit würde ihr grundsätzlicher Mangel an  Selbstwert nicht behoben. Sie solle überlegen, ob es nicht etwas gäbe, was sie zwei- oder dreimal in der Woche nur für sich tun könne.
Nach einer Woche rief sie mich an und erzählte mir, dass sie sich ein Keyboard gekauft habe und jetzt zweimal in der Woche in eine Musikschule ginge. Damit habe sie sich einen jahrelangen Wunsch erfüllt. Auch habe sie sich gewundert, dass es keinerlei Probleme in der Familie gab, sondern sie volle Unterstützung für Ihren Plan erhalten hat. Mit der Antiraucherspritze wolle sie noch warten, denn sie raucht jetzt nur noch mit ihren Arbeitskolleginnen. Wahrscheinlich geschieht dies aus Gewohnheit, den sie verspüre immer weniger Lust dazu.
 
 
Fazit
Überlege einmal, welchen Sekundärgewinn du durch das Rauchen erhältst. Falls du einen findest, suche nach Alternativen.
Wusstest du, dass du dich auch ohne zu rauchen mit deinen Arbeitskollegen unterhalten oder Spaß auf einer Party haben kannst?

Stellt dir jetzt die Frage, warum du aufhören möchtest.
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